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Artikel: Finca Dona Elsa | Wie alles begann | Part 1

Finca Dona Elsa | Wie alles begann | Part 1

Finca Dona Elsa | Wie alles begann | Part 1

Endlich ist es soweit! Eine Lieferung Rohkaffee aus Costa Rica erreicht die Kapellenstraße. Der Umfang ist winzig, verglichen mit dem, was üblicherweise angeliefert wird, doch die Freude ist diesmal besonders groß. Inhalt dieser Lieferung ist die erste Ernte des Kaffees, der auf Finca Doña Elsa, angebaut wird. Sorgsam bringt das Team die Ernte in die Rösterei, ein paar Tage vergehen bis zu ersten Teströstungen, um aus dem kostbaren Gut das beste herauszuholen.

Warum eine Kaffeefarm?

Doch wozu die Finca Doña Elsa? Die Familie Braune hegte lange Zeit den Traum, den Kaffee nicht nur durch eine schonende Röstung zu veredeln, sondern ihn auch anbauen zu können. Der Kaffeeanbau wird auf diese Weise wirklich nachvollziehbar. Den Kontakt, den die meisten Menschen zu Kaffee haben, ist die Tasse Kaffee in der verdienten Pause. Doch bevor der wohlschmeckende Wachmacher die Sinne erheitern kann, wurde er aufgebrüht, davor gemahlen, geröstet, verarbeitet. Bei all diesen Schritten geht es darum, die Qualität zu erhalten, welche seit dem Anbau in der Kaffeebohne schlummert. Zwar gibt es Verarbeitungsmethoden, die mit unterschiedlichsten Prozessen dem Kaffee spannende Aromen verleihen, doch auch hier kommt man nicht um gute Kaffeekirschen herum. Kurz: Das Wichtigste beim Kaffee ist der gute Anbau, danach geht es darum, den Bohnen gerecht zu werden.

Für detailversessene Enthusiasten hat von Beginn an der engen Kontakt zu den Kaffeeproduzenten einen hohen Stellenwert. Das SUPREMO-Team ist beispielsweise bereits in vielen Teilen Süd- und Mittelamerikas tätig, um Kaffees direkt vor Ort zu sourcen und sich ein Bild vom Anbau zu machen, aber da geht noch mehr. Aus diesem Grund haben die Braunes in Costa Rica die Finca Doña Elsa ins Leben gerufen. Die Farm wurde zuvor nicht für den Kaffeeanbau genutzt, der Boden ist entsprechend natürlich und nährstoffreich. Und so geht der erste Teil eines langen Traums der Familie in Erfüllung. Die eigene Kaffeefarm ist bereit bewirtschaftet zu werden, sodass Bernd und Raphael Braune selbst die ersten Kaffeebäume der Varietät Geisha anpflanzen. Zuhause wartet man gespannt, denn es braucht drei Jahre und viel Sorgfalt, bis der erste Kaffee geerntet werden kann. Der Plan ist, guten Kaffee in kleinen Mengen selbst anzubauen, Erkenntnisse zu erlangen, welche Schwierigkeiten der Anbau mit sich bringt und die Möglichkeit zu nutzen, selbst spannende Verfahren für Anbau und Verarbeitung auszuprobieren und das Potential verschiedener Varietäten auszutesten.

Sorgfalt und Innovation

Die Finca Doña Elsa ist atypisch für eine Kaffeefarm. Die Bäume haben einen großen Abstand zueinander – das verringert die Chance von Krankheitsfall der Pflanzen, so müssen keine Pestizide zum Einsatz kommen, es gibt Pläne, Erdnüsse und diverse andere Gewächse zwischen den Bäumen anzubauen, um die Biodiversität zu erhalten und so auf natürliche Weise für einen nährstoffreichen Boden zu sorgen, in welchem der Kaffee ganz natürlich floriert und bestmöglich heranreifen kann. Auf 1950 m über dem Meeresspiegel werden Geisha und SL-28 angebaut, sowie eine alte äthiopische Varietät. Im Varietätengarten, der als Experiment dient um herauszufinden, welche Sorten eventuell unerwartetes Potential haben, werden unter anderem noch Pacamara, ET47, Maragogype, Rome Sudan, Blue Mountain, Bourbon 72, Villa Sarchí, Bourbon Amarillo, Victoria 14 und Villa Lobos angebaut. Jeweils zwei Pflanzen der Varietäten sollen langfristig Aufschluss über die Eigenheiten der Varietäten geben: Da der Boden, die Höhe und die klimatischen Bedingungen bei den Kaffees gleich bleiben, ermöglicht der Varietätengarten der Finca Doña Elsa künftig Rückschlüsse auf den Einfluss der Varietäten selbst. 

Mittlerweile ist SUPREMO und die Familie Braune an allen Ecken und Enden der Kaffeeproduktion beteiligt. Angebaut in Costa Rica, geröstet in Unterhaching, zubereitet und getrunken bei uns im Café oder bei euch zuhause.

Was passiert jetzt?

Unterdessen hat sich das SUPREMO-Team an die nächste Ernte gemacht, die Lots in verschiedene Verarbeitungsweisen aufgeteilt. Samples sind getestet, probiert und ein Röstprofil erstellt, mit dem sich die Qualität dieses Kaffes in der Tasse bestmöglich entfalten kann. 

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